Politische Ziele

Wofür ich mich politisch einsetzen werde

Seit fünf Jahren bin ich Mitglied des Umweltausschusses.
Hier möchte ich mich auch in Zukunft weiter einsetzen. Einer meiner Schwerpunkte ist dabei die Realisierung des Inneren Grüngürtels von der Luxemburger Str. bis zum Rheinufer im Kölner Süden. Hier hat die Stadt ein sinnvolles Planungskonzept aufgelegt. Hier kann eine neue Entwicklung im innerstädtischen Bereich verwirklicht werden, die moderne Stadtplanung und großzügige Grünflächen miteinander verbindet.
Innenstadt und die südlichen Vororte können so miteinander in Beziehung gesetzt werden. Ein neuer Freiraum für die Anwohner entsteht.
Für diese Planung werde ich mich einsetzen und spreche mich daher gegen ein Justizzentrum in Bayenthal und überall dort aus, wo dies im Widerspruch zum Inneren Grüngürtel steht.

Der Bereich Umwelt bietet darüber hinaus noch weitere wichtige Themen. Die Umweltbildung und die außerschulischen Lernorte, wie z.B. Finkens Garten und Gut Leidenhausen, sind wichtige Bausteine des Bildungsangebotes. Bildung ist für mich die Grundlage selbstbestimmten Handelns und wir daher in allen Bereichen von mir unterstützt. Grade die ganzheitliche Bildung, die auch das Verständnis für die Umwelt mit berücksichtigt, erzieht zum verantwortungsvollen Handeln.

Umweltpolitik bedeutet aber auch den schonenden Umgang mit Ressourcen. Anreize zu schaffen, energieeffizient zu Bauen, Sanierungen von städtischen Gebäuden, die Frage, welche erneuerbaren Energien im Kölner Raum sinnvoll genutzt werden können und wie dieser Energiemix erreicht werden kann, sind nur einige der drängenden Fragen, die sich in nächster Zukunft stellen. Dies mit zu gestallten ist eine Aufgabe, der ich mich stellen möchte.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Tätigkeit war in den letzten Jahren Kunst und Kultur in Köln.
Der Umgang mit dem kulturellen Erbe, die Vielfalt an künstlerischen Aktivitäten und die „freie Szene“, das (hoffentlich auch weiterhin) hohe Niveau von Schauspiel und Oper, das weite Spektrum an Museen, all dies macht die Einzigartigkeit Kölns aus. Hier trifft Jahrhunderte alte Kultur auf eine lebendige, moderne Stadt in einem Ausmaß, das seines Gleichen sucht.

Auch in der kommenden Ratsperiode wird es grade in diesem wichtigen Bereich darum gehen das Profil der Stadt Köln zu schärfen. Wer Kulturmetropole sein will, muss auch danach handeln. Hier wird es darum gehen Strukturen auszubauen und die Schwerpunkte der Kulturpolitik festzulegen. Die Geldmittel sind knapp und werden auch in den nächsten Jahren nicht mehr werden. Bei diesen sehr engen Grenzen ist eine klare Ausrichtung auf die Herausstellungsmerkmale der Stadt Köln umso wichtiger. Köln hat hier eine Menge zu bieten, aber auch zu verlieren, wenn nicht entsprechend gehandelt wird. Masse statt Klasse kann jedenfalls nicht die Lösung für Probleme sein.

Aus diesem Grund setze ich mich dafür ein:

• die wenigen Mittel der Kulturpolitik nicht in einem Neubau auf dem Rathausvorplatz zu binden, sondern lieber in die Kultur selbst zu investieren;
• Den Museen mehr Eigenverantwortung zu übertragen bei eigenem Budget;
• Die freie Szene stärker zu fördern;
• Die Bühnen der Stadt Köln nicht noch weiter im künstlerischen Etat zu beschneiden, denn ein Opernhaus ohne Sänger ist keine Attraktion für Köln;
• Die Stadt wieder interessant für Stifterinnen und Stifter zu machen.

Wichtig ist mir die Förderung von Kunst und Kultur in Köln als Ausdruck einer lebendigen Geschichte und einer kontinuierlichen Weiterentwicklung einzusetzen.